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ZIEL IST ES BEREIT ZU SEIN

Vorschau RX Melk 2025

Erster Schlagabtausch

23.04.2025 70

Mit Spannung wird das erste Rennen der österreichischen Staatsmeisterschaft am 26. und 27. April am Wachauring in Melk erwartet. Mit den Piloten der FIA Zentraleuropa-Meisterschaft stehen europäische Toppiloten in der Wachau an der Startline.

  • Publikumsliebling Alois Höller topmotiviert für Saisonstart
  • EM-Star mit italienischer Schönheit
  • Duell der Schulfreunde Schadenhofer und Woldrich

Bei den bis zu 600-PS-starken Supercars trifft Österreichs Aushängeschild Alois Höller (Ford Fiesta) aus dem Mühlviertel auf den schnellen Polen Zbigniew Staniszewski (Ford Fiesta), der noch nie in Melk gewinnen konnte und diese Scharte entsprechend ausmerzen möchte. Ein weiterer Gegner ist Aleš Fučik (VW Polo) aus Tschechien. „Gegen diese beiden mit ihren WM-Autos wird es natürlich sehr schwer, aber auch wir haben im Winter nichts unversucht gelassen, ich werde voll angreifen“, gibt sich der Rekordmeister kämpferisch. Aus heimischer Sicht sind auch noch Gerald Eder (Škoda Fabia) und der Melker Renè Derfler (Mitsubishi Evo) Anwärter auf einen Spitzenplatz.

EM-Starter bringt neues Auto an den Start

Dominik Senegacnik aus Freistadt wurde im Vorjahr in der Rallycross-Europameisterschaft Dritter und hat für 2025 Großes geplant. Er wird das Rennen am ÖAMTC-Fahrtechnikzentrum als ersten Test mit seinem neuen Auto verwenden. Der Oberösterreicher bringt einen ultraschnellen Alfa Romeo Mito Super 1600 in die Wachau. Bei den großen Tourenwagen über 2 Liter Hubraum kommt es zum lang erwarteten Duell zweier Schulfreunde: Karl Schadenhofer aus Landfriedstetten gibt sein Comeback in einem neu aufgebauten VW Polo mit weit mehr als 400 PS, Hinterradantrieb und viel Technik aus Skandinavien. Er trifft auf seinen Schulfreund Gerald Woldrich (Mercedes Benz C200). „Ich werde volle Attacke fahren, denn ich habe nichts zu verlieren“, stimmt sich Woldrich schon auf sein Heimspiel ein. „Die Lokalmatadore bringen zusätzliche Würze in ein Rennwochenende, ihre Duelle sind genau das, was die Fans sehen wollen“, so Hans-Peter Freinberger vom Veranstalter-Club Leru Team 2.

Lokalmatadore hoffen auf Unterstützung vor Ort

Bei den Tourenwagen bis 2 Liter Hubraum zählt Melvin Alic aus Persenbeug zu den heißen Anwärtern auf einen Stockerlplatz. Der Teenager hat über den Winter einen Honda Civic komplett neu aufgebaut und will sich nun mit den beiden Klassenprimussen, dem Tschechen Roman Častoral (Opel Astra) und dem Puchberger Josef Strebinger (VW Polo mit Honda-Motor), messen. Bei den kleinen Tourenwagen bis 1,6 Liter Hubraum zählt der Weinburger „Jungpapa“ Nico Stachelberger zu den Mitfavoriten. Stachelberger hat schon einen Zentraleuropa-Meisterschaftslauf in Polen absolviert und war dort im absoluten Spitzenfeld zu finden. In den beiden Serienklassen – der National 1600 und dem Peugeot 206-Markenpokal ist ein klarer Favorit nicht auszumachen. Vielmehr haben mehrere Piloten und Pilotinnen Ambitionen auf den ersten Tagessieg im heimischen Championat. Spannung ist somit angesagt!

Programm und Tickets

Das erste Freie Training beginnt am Samstag (26. April) um 10 Uhr, ab 13 Uhr werden die ersten Qualifikationsrennen ausgefahren. Am Sonntag (27. April) ist dann den ganzen Tag über Rennaction angesagt. Ab 8:30 Uhr finden die Qualifikationsrennen ihre Fortsetzung, ehe ab 13 Uhr die entscheidenden Semifinale und Finale stattfinden. Die Vorläufe gehen jeweils über eine Distanz von vier Runden, die Semifinale über fünf Runden und die Finalläufe über sechs Runden. In der Mittagspause am Sonntag wird es einen Showrun historischer Autos und die schon traditionelle Fahrerparade geben, wo sich alle Rennfahrer ihren Fans ohne Helm zeigen können.

Tickets (Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre frei) sind an der Tageskasse erhältlich. Das Wochenend-Ticket kostet 35 Euro, der Tageseintritt für Samstag 20 Euro, für Sonntag 25 Euro. Vergünstigte Vorverkaufskarten können an verschiedenen Stellen bezogen werden. Die gesamte Liste ist unter www.rx-wachauring.com bzw. www.leruteam2.at zu finden.

Über Rallycross:

Im Unterschied zum Rallyesport sind die Teilnehmer beim Rallycross Auto gegen Auto und mit einem Teil ihrer Gegner gleichzeitig auf derselben Bahn unterwegs – Kontakt ist dabei nicht unüblich. Die Strecken sind mit wechselndem Belag aus Schotter und Asphalt sowie Sprungkuppen gespickt. Nur die bestplatzierten Fahrer schaffen es in die Finalläufe, dort kommt es zum Showdown um den Tagessieg. Die einzelnen Rennen dauern selten länger als fünf Minuten, Aufwärmrunde gibt es keine – wenn die grünen Lichter angehen, geht’s los!

Über Leru Team 2:

Der legendäre Motorsportklub aus St. Leonhard am Forst und Ruprechtshofen wurde 1997 gegründet und veranstaltet seit 2007 Rallycross-Rennen am Wachauring in Melk. Die Mitglieder haben sich zum Ziel gesetzt, den Rallycross-Sport zu fördern und Fahrer bei ihren Ambitionen zu unterstützen. Gerade im aufstrebenden Peugeot-Nachwuchspokal tummeln sich viele Talente des Vereins. Obmann Hans-Peter Freinberger ist zudem der letzte österreichische Sieger bei einem EM-Lauf (2008 in Ungarn).

Fotos: ©Walter Vogler & werace.TV/Harald Lindtner


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