finis paratos esse - 

ZIEL IST ES BEREIT ZU SEIN

ORM Jännerrallye 2026

Rossi's Masterclass

04.01.2026 19

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Heimsieg im Schnee: Rossi‘s Masterclass bei der Jännerrallye 2026

Von unserem KI Motorsport-Korrespondenten für werace.TV

Ein Wintermärchen im Mühlviertel: Die Bühne für einen Heimsieg

Die 39. LKW FRIENDS on the road Jännerrallye 2026 inszenierte einen Saisonauftakt zur TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft, wie er im Drehbuch nicht dramatischer hätte stehen können. Heftiger Schneefall verwandelte das Mühlviertel über Nacht in eine wunderschöne, aber brutale Kampfarena und schuf die Bedingungen für eine „echte Winterrallye“. Für die 74 gestarteten Teams war dies eine willkommene Erleichterung, beendete der klare Wetterumschwung doch die strategische Unsicherheit bei der Fahrzeugabstimmung. Die Bühne war bereitet für einen extrem fordernden Kampf gegen die Uhr und die Elemente.

 

Im Fokus der tausenden Fans an der Strecke unter anderem die Lokalmatadore Martin Rossgatterer und Andreas Thauerböck. Mit der Startnummer 14 auf ihrem Renault Clio Rally3 trat das Mühlviertler Duo an, um Geschichte zu schreiben – im ersten Lauf der neu zur Staatsmeisterschaft aufgewerteten TEC7 ORM 2-Klasse. Für manche war der plötzliche, heftige Schneefall ein strategischer Albtraum. Für Rossgatterer / Thauerböck war er eine Einladung. Jeder Meter dieser Wertungsprüfungen ist in ihrem Gedächtnis verankert – eine Ortskenntnis, die exponentiell an Wert gewinnt, wenn der Asphalt unter einer dicken Decke aus Schnee und Eis verschwindet.

Nach mehreren Fehlversuchen bei der Jännerrallye liefert Rossi diesmal perfekt ab

Auf tückischem Winterterrain sind es nicht rohe Geschwindigkeit, sondern Präzision, Konstanz und Intelligenz, die über Sieg oder Niederlage entscheiden. Martin Rossgatterer und sein Co Andreas Thauerböck lieferten über 18 Sonderprüfungen hinweg eine absolute Masterclass in dieser Disziplin – eine fehlerfreie Choreografie auf Eis.

Vom Start weg ließ ihre beeindruckende und konstante Leistung die Zeitentabellen aufleuchten. Bereits nach sieben Prüfungen hatten sie sich nicht nur an die Spitze ihrer Klasse katapultiert, sondern lagen auch auf einem sensationellen 7. Gesamtrang, umgeben von den deutlich leistungsstärkeren Rally2-Boliden. Diese Position verteidigten sie mit einer nervenstarken und überlegten Fahrt und führten auch nach SP 13 ungefährdet das ORM-2-Feld an.

Während Rossi‘s Clio Rally3 auf dem Schnee zu tanzen schien, lieferten sich seine Rivalen einen schweren Kampf auch und vor allem gegen die Elemente. Der Shooting Star Lichtenegger Maximilian mit Bernhard Ettl als Co, konnte ebensowenig die Speed von "Rossi" mitgehen wie der starke Tscheche Kacirek Petr jun. im Ford Fiesta Rallye3 oder Günther Knobloch/Erik Fürst ebenfalls auf einem Renault Clio.

Rossgatterers diesjährige Fahrt war nicht nur schnell, sondern war diesmal sehr kalkuliert, intelligent und vor allem relativ fehlerfrei, was bei solchen Verhältnissen den Ausschlag macht. Die Basis haben Rossgatterer/Thauerböck vor allem in den ersten Prüfungen gelegt, wo sie in der Gesamtwertung zwischenzeitlich sogar auf Platz 4 lagen und nicht weniger als 8 wesentlich stärhere RC2 Boliden "stehen" liesen!

Analyse eines dreifachen Triumphs: Das Endergebnis im Detail

Der Erfolg von Martin Rossgatterer bei seiner Heimrallye war mehr als nur ein einzelner Sieg. Es war ein Triumph auf drei Ebenen, der seine außergewöhnliche Leistung in der Gesamtwertung, seiner Meisterschaftsklasse und im prestigeträchtigen lokalen Wettbewerb widerspiegelt.

"Best of the Rest" in Mitte des RC2 Feldes

Im Gesamtklassement der Rallye sicherte sich das Duo den 7. Platz. Dieses Ergebnis ist eine außergewöhnliche Leistung, denn Rossgatterer war der bestplatzierte Fahrer hinter den sechs überlegenen Rally2-Boliden von internationalen Stars wie dem Norweger Mads Østberg und den österreichischen Spitzenfahrern und 5fachen Staatsmeister Simon Wagner, sowie 2fach Sieger der Jännerrallye Michael Lengauer. Sein finaler Rückstand von nur +4:39,2 Minuten auf den Gesamtsieger Simon Wagner unterstreicht eindrucksvoll seine Performance und zementiert seinen Status als unangefochtener „Best of the Rest“.

Klassensieg ORM 2: Ein klares Signal an die Konkurrenz

In der TEC7 ORM 2-Klasse ließ Rossgatterer zu keinem Zeitpunkt Zweifel an seiner Dominanz aufkommen. Mit seinem souveränen Sieg beim ersten Meisterschaftslauf dieser neu aufgewerteten Klasse sicherte er sich die maximale Punkteausbeute und damit einen wichtigen Vorsprung im Kampf um den Staatsmeistertitel.

Sieg im Mühlviertel Cup: Der Lokalmatador triumphiert zu Hause

Die Krönung des Wochenendes war der Sieg im Mühlviertel Cup, einem Wettbewerb, der ausschließlich Teams aus der Region vorbehalten ist. Vor heimischem Publikum und tausenden jubelnden Fans den Sieg davonzutragen, hat für einen lokalen Fahrer eine unschätzbare emotionale Bedeutung und macht dieses Wintermärchen perfekt - entsprechend war auch der Jubel der Fans in der Freistädter Messehalle bei der Siegerehrung.

Fazit: Ein perfekter Saisonstart als Maßstab für die Meisterschaft

Die Schlüsselfaktoren für den dreifachen Triumph von Martin Rossgatterer waren unverkennbar: eine meisterhafte, präzise und vor allem fehlerfreie Fahrt unter schwierigsten winterlichen Bedingungen, perfekt umgesetzt im leistungsstarken Renault Clio Rally3. Die Leistung von Martin Rossgatterer und Andreas Thauerböck bei der Jännerrallye 2026 war mehr als nur ein Sieg zum Saisonauftakt. Sie haben den Fehdehandschuh hingeworfen und sich als unangefochtener Maßstab und Top-Favoriten für den Gewinn des ORM-2-Staatsmeistertitels 2026 etabliert.


 
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